Wie verständigt sich ein Reiter mit
dem Pferd?

Durch "reiterliche Hilfen" (Kommandos) in Form von:
• Gewichtsverlagerung
• Schenkelhilfen
• Zügelhilfen

Je besser der Reiter mit seinem Pferd harmoniert, umso unsichtbarer und feiner werden die Hilfen (Kommandos) des Reiters. Manchmal genügt der "Gedanke", den der Reiter über seine Muskelspannung an das Pferd "sendet", um zu sagen wohin es gehen soll. Aber bis dieses harmonische Zusammenspiel einer Pferde-Mensch-Partnerschaft erreicht ist bedarf es Zeit, Geduld und Ausdauer.

Viele Leute werden bestätigen, dass am Anfang einer "Reiterkarriere" - Harmonie mit dem Pferd ein seltenes Erlebnis ist. Pferde erscheinen einem Reitanfänger eher eigensinnig und unberechenbar.

Die Gründe sind:
• Ein Reitanfänger weiß nicht wie er sich mit einem Pferd verständigen kann - meist wird nur an den Zügeln gezogen was Pferde eher irritiert!

• Es ist für Pferde sehr schwer den Reiter zu "verstehen", wenn dieser nicht ausbalanciert und ruhig im Sattel sitzt und stattdessen dem Pferd in den "Rücken fällt". Die Gehirnkapazität des Pferdes ist auf diesen unangenehmen "Reiz" fixiert, so dass keine Kapazitäten mehr vorhanden sind, um auf den Reiter zu hören. Pferde verlieren die Geduld sowie das Vertrauen zum Reiter und verhalten sich deshalb oft eigensinnig und nicht kooperativ. Mitunter kann dies auch zu Reitunfällen führen.